München (Bairisch: Minga) ist die Landeshauptstadt und mit rund 1,3 Millionen Einwohnern gleichzeitig größte Stadt des Freistaates Bayern, die drittgrößte Stadt Deutschlands sowie die zwölftgrößte der Europäischen Union.
Die Stadt ist eines der wichtigsten Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturzentren der Bundesrepublik und eine der prosperierendsten Städte Europas. München ist Zentrum der Metropolregion München sowie Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Oberbayern.
Keimzelle Münchens ist das Petersbergl; hier gab es vor der Stadtgründung eine Niederlassung von Mönchen aus dem Kloster Schäftlarn. Da es keine annähernd bestimmbare Zeitangabe der ersten Besiedlung gibt, wurde als Gründungsjahr Münchens das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung festgesetzt. München wurde 1158 zum ersten Mal als Villa Munichen urkundlich in einem in Augsburg ausgestellten Dokument[4] erwähnt, nachdem der Herzog von Bayern und Sachsen, Heinrich der Löwe, nahe dieser Mönchssiedlung rund um die Peterskirche eine Brücke über die Isar am Platz der heutigen Ludwigsbrücke bei den Isarinseln errichtet hatte.
Der Stadtbezirk 23 Allach-Untermenzing in München besteht aus der ehemaligen Gemeinde Untermenzing sowie weitgehend der ehemaligen Gemeinde Allach. Der immer noch eher ländlich geprägte Stadtbezirk besteht seit 1938 und gehört damit zu den Stadtbezirken, die alle Neugliederungen überstanden.
Der Bezirk liegt im äußersten Nordwesten der Stadt und zieht sich beiderseits der Würm flussabwärts von der Bezirksgrenze zu Obermenzing (Stadtbezirk 21 Pasing-Obermenzing) im Süden bis zur Stadtgrenze im Norden. Seit der Neugliederung 1992 bildet im Westen die Dachauer Straße die Grenze, nachdem die Bereiche des Rangierbahnhofes München-Nord, die auf Allacher Flur stehen, zum Stadtbezirk 10 Moosach geschlagen wurden.
Die Altstadt und das Lehel sind Stadtteile Münchens. Zusammen bilden sie den Stadtbezirk 1 Altstadt-Lehel.
Der Stadtbezirk umfasst zum einen die historische Altstadt, wie sie vom Altstadtring umgrenzt wird und zum anderen das Lehel, das nordöstlich an die Altstadt anschließt und von der Isar im Osten und dem Englischen Garten sowie der Prinzregentenstraße im Norden begrenzt wird.
Aubing, Lochhausen und Langwied sind Stadtteile im Westen Münchens.
Zusammen bilden sie seit 1992 den Stadtbezirk 22 Aubing-Lochhausen-Langwied, den mit rund 3.400 ha größten Bezirk der Stadt mit der gleichzeitig geringsten Bevölkerungsdichte bei 37.532 Einwohnern (Stand 2002), weshalb noch heute ausgedehnte Grün-, Wald- und landwirtschaftliche Flächen existieren, die zusammen mit der Aubinger Lohe und dem Erholungsgebiet Langwieder See wichtige Ausgleichs- und Erholungsfunktionen für den gesamten Münchner Westen erfüllen.
Aubing, Lochhausen und Langwied sind Stadtteile im Westen Münchens.
Zusammen bilden sie seit 1992 den Stadtbezirk 22 Aubing-Lochhausen-Langwied, den mit rund 3.400 ha größten Bezirk der Stadt mit der gleichzeitig geringsten Bevölkerungsdichte bei 37.532 Einwohnern (Stand 2002), weshalb noch heute ausgedehnte Grün-, Wald- und landwirtschaftliche Flächen existieren, die zusammen mit der Aubinger Lohe und dem Erholungsgebiet Langwieder See wichtige Ausgleichs- und Erholungsfunktionen für den gesamten Münchner Westen erfüllen.
Derzeit entsteht auf einer großen freien Fläche zwischen Neuaubing und der großen Kreisstadt Germering auf Münchner Grund der Stadtteil Freiham, östlich des Gutes Freiham.
Aubing wurde erstmals im Jahre 1010 als Ubingen urkundlich erwähnt. Dieser Name ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von dem bajuwarischen Männernamen Ubo abgeleitet, wobei allerdings keine Person mit einem solchen Namen bekannt ist. Die lange, vor allem Kindern in der Schule erzählte Geschichte vom "Gründer Ubo, der sich mit seinem Fuhrwerk hier niederließ", ist ebenso erfunden wie die einige Kilometer weiter kolportierte Gründungsgeschichte Pasings in Form des "Paoso". Beide gab es nicht.
Die Au und Haidhausen sind Stadtteile Münchens. Zusammen bilden sie den Stadtbezirk 5 Au-Haidhausen.
Die Au liegt gegenüber der Altstadt auf der östlichen Flussniederung der Isar, Haidhausen oberhalb der Au auf der Isarhochterrasse. Der Bezirk 5 grenzt im Norden an Bogenhausen, im Osten an Berg am Laim, im Süden an Obergiesing, auf dem Isarflussniveau an Untergiesing, nach Westen zu schließt der Bezirk mit der Isar ab.
Berg am Laim ist ein Stadtteil von München. Er bildet den Kern des Stadtbezirks 14 Berg am Laim, der seit der Neugliederung 1992 flächen- und einwohnermäßig zu den kleinsten Münchner Stadtbezirken gehört.
Berg am Laim liegt im Osten von München und ist eingebettet zwischen Haidhausen im Westen, Trudering im Osten und Ramersdorf im Süden. Die Grenze zu Bogenhausen im Norden wird durch den Bahnkörper Berg am Laim bis Riem gebildet. Dadurch wurden die ehemaligen Ortsteile Zamdorf und Steinhausen, die ursprünglich zur ehemaligen Gemeinde Berg am Laim gehörten, dem Stadtbezirk Bogenhausen zugeschlagen.
Bogenhausen ist ein Stadtteil von München. Es bildet den Kern des Stadtbezirkes 13 Bogenhausen, zu dem seit der Neugliederung 1992 auch Oberföhring, Johanneskirchen, Englschalking, Denning, Daglfing und Zamdorf sowie die auf deren Gemarkung entstandenen neuen Siedlungen gehören.
Bogenhausen liegt im Nordosten der Stadt: Seine Grenzen sind im Westen die Isar (Isarhochufer), im Norden und Osten die Stadtgrenze und im Süden die Prinzregentenstraße, der Leuchtenbergring sowie dann der Bahnkörper Berg am Laim bis Riem. Im öffentlichen Bewusstsein bildet allerdings die Prinzregentenstraße bzw. in deren Verlängerung die Töginger Straße (A 94) die Südgrenze Bogenhausens.
Feldmoching und Hasenbergl sind Stadtteile Münchens. Zusammen bilden sie den Stadtbezirk 24 Feldmoching-Hasenbergl, den zweitgrößten Münchens.
Weitere Ortsteile des Stadtbezirks sind Fasanerie, Feldmochinger Anger, Harthof, Lerchenau, Lerchenauer See und Ludwigsfeld.
Der Stadtbezirk umfasst weite Bereiche des Münchner Nordens und liegt in der flachen Münchener Schotterebene, die in vorgeschichtlicher Zeit wegen ihrer Wasserarmut und geringen Fruchtbarkeit für Menschen nur wenig anziehend war. Er erstreckt sich von der Dachauer Straße (B 304) im Westen bis nach Hasenbergl im Osten. Der Stadtteil reicht vom DB-Rangierbahnhof München-Nord im Süden bis zur Stadtgrenze im Norden.
Hadern bildet den Stadtbezirk 20 von München.
Hadern ist der südwestlichste Bezirk Münchens. Seine Grenzen sind die Autobahn München–Garmisch im Süden, die Fürstenrieder Straße im Osten, die Senftenauerstraße im Norden sowie die Stadtgrenze im Westen. Der größte Friedhof der Stadt, der rund 170 Hektar umfassende Waldfriedhof, nimmt knapp ein Fünftel der gut 922 Hektar messenden Bezirksfläche ein.
Laim ist ein Stadtteil von München und bildet den Stadtbezirk 25 Laim mit etwa 50 000 Einwohnern. Laim besteht zwar als Ortschaft schon länger als München selbst, erlebte sein Bevölkerungswachstum aber erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der folgenden Eingemeindung zu München. Heute wird Laim fast ausschließlich als Wohnviertel genutzt. Laim darf nicht mit dem 10 km weiter östlichen Münchner Stadtbezirk Berg am Laim verwechselt werden.
Laim ist ein Stadtteil im Münchner Westen. Die nördliche Grenze bilden die Gleise nördlich der Landsberger Straße, die östliche Grenze die Westendstraße bis zur A96, die südliche Grenze bildet die A96 und die Senftenauer Straße bis zur Willibaldstraße und die westliche Grenze schließlich die Willibaldstraße. Im Norden grenzt Laim daher an Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Südosten an Sendling-Westpark, im Südwesten an Hadern und im Westen an Pasing-Obermenzing.
Ludwigsvorstadt und Isarvorstadt sind Stadtteile Münchens. Zusammen bilden sie den Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt.
Der Stadtbezirk entstand 1992 aus der Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt südwestlich des Stadtzentrums mit den drei Isarvorstadtbezirken Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum südöstlich davon und umfasst den südlichen Teil der Altstadt wie eine Spange. Mit dem Grüngürtel entlang der Isar, dem Alten Südlichen Friedhof und der Theresienwiese umfasst der Bezirk bedeutende Freiflächen und Grünanteile im südlichen Innenstadtbereich.
Die Maxvorstadt ist ein Stadtteil von München und bildet den Stadtbezirk 3 Maxvorstadt. Dieser Bezirk fasst seit der Stadtgebietsneugliederung 1992 die früheren Stadtbezirke 5, 6 und 7 (Maxvorstadt-Universität, Maxvorstadt-Königsplatz-Marsfeld und Maxvorstadt-Josephsplatz) zusammen.
Der Bezirk schließt sich zwischen Odeonsplatz und Stachus unmittelbar an den nordwestlichen Sektor der Altstadt an und wird im Osten durch den Englischen Garten begrenzt, im Norden grenzt er an Schwabing, im Nordwesten an Neuhausen-Nymphenburg, seine südwestliche Spitze berührt den Bezirk Schwanthalerhöhe, und im Süden liegt der Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Weite Teile der Maxvorstadt werden oft irrtümlich Schwabing zugerechnet.
Milbertshofen und Am Hart sind Stadtteile im Norden Münchens. Zusammen bilden sie den Stadtbezirk 11 Milbertshofen-Am Hart.
Der Bezirk 11 erstreckt sich als schmaler Streifen zwischen Ingolstädter und Schleißheimer Straße von der Stadtgrenze im Norden bis zum Petuelring, einem Teilstück des Mittleren Rings im Süden. Zwischen Heidemannstraße und Euro-Industriepark gehört auch eine kleine Fläche östlich der Ingolstädter Straße zu diesem Stadtbezirk. Im Südwesten umfasst Milbertshofen-Am Hart auch den größten Teil des Olympiageländes bis hin zur Landshuter Allee.
Moosach ist ein Stadtteil Münchens. Zusammen mit den Ortsteilen Hartmannshofen, Pressestadt und Borstei bildet Moosach den Stadtbezirk 10 Moosach.
Den Namen verdankt das ehemalige Dorf der Moosach, einem knapp 60 km langen linken Nebenfluss der Isar. Der ursprüngliche Verlauf der Moosach wird heute als Feldmochinger Bach bezeichnet und seit den Regulierungsmaßnahmen bei Oberschleißheim aus dem Würmkanal ausgeleitet.
Der Stadtbezirk liegt im Nordwesten der Stadt und erstreckt sich von der Landshuter Allee (Mittleren Ring) im Osten über das Rangierbahnhofgelände im Norden und die Waldhornstraße im Westen bis zum Westfriedhof im Süden.
Neuhausen und Nymphenburg sind Stadtteile von München, 1992 wurden sie zum Stadtbezirk 9 Neuhausen-Nymphenburg zusammengeschlossen.
Nymphenburg grenzt im Nordwesten an Obermenzing, im Südwesten an Pasing, im Norden an Moosach und im Südosten an Neuhausen. Der Stadtbezirk 9 mit Neuhausen reicht vom Marsfeld am Innenstadtrand bis zum Schlosspark Nymphenburg im Westen und erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Ausdehnung vom Olympiapark bis zu den Gleisanlagen Hauptbahnhof-Pasing.
Obergiesing ist ein Stadtteil von München und bildet den Stadtbezirk 17. Zusammen mit dem Stadtbezirk Untergiesing-Harlaching umfasst er ungefähr die Grenzen der historischen Gemeinde Giesing sowie die Siedlung Fasangarten auf ehemals Perlacher Gemarkung.
Die alte Gemeinde Giesing gliedert sich in Obergiesing oberhalb der Hanglinie der Isar auf der östlichen Isarhochterrasse und Untergiesing unterhalb in den früheren Flussauen. Der heutige Stadtbezirk 17 Obergiesing liegt als schmaler Streifen zwischen dem Südostabschnitt des Mittleren Rings und der S-Bahn-Linie nach Holzkirchen, umfasst in Alt-Giesing Teile des Innenstadtrandes und reicht bis zum südöstlichen Stadtrand mit dem Fasangarten und der ehemaligen Amerikanischen Siedlung.
Pasing-Obermenzing ist seit der Neustrukturierung der Bezirke im Jahre 1992 der Stadtbezirk 21 von München, er besteht aus den Stadtteilen Pasing und Obermenzing. Beide Stadtteile zeichnen sich durch ein gewachsenes Selbstbewusstsein aus.
Der Bezirk Pasing-Obermenzing liegt im Westen der Stadt. Die Grenzen entsprechen noch der ehemaligen Stadtgrenze Pasings und der ehemaligen Gemeindegrenze Obermenzings, so dass das Gebiet des Bezirkes an die Form eines Schmetterlings erinnert. In Groben sind die Bezirksgrenzen (im Uhrzeigersinn von dem Bahnkörper München-Pasing - München Hbf): die Willibaldstraße zu Laim, Felder und Wiesen zur Blumenau und zu Lochham, die Bahnstrecken München–Starnberg und München–Augsburg bis zur Bergsonstraße zu Lochham und Aubing, über landwirtschaftlich genutzte Fläche die A 8, die Obere Mühlstraße und Menzinger Straße zu Untermenzing, der Schlosspark Nymphenburg bis zum Bahnkörper München-Pasing - München Hbf zu Neuhausen-Nymphenburg.
Ramersdorf-Perlach bildet den Münchner Stadtbezirk 16 und liegt im Südosten der Landeshauptstadt München.
Er besteht aus den beiden ehemaligen Gemeinden Ramersdorf (eingemeindet am 1. Januar 1864) und Perlach (eingemeindet am 1. Januar 1930) sowie den beiden auf dem ehemaligen Gemeindegebiet Perlachs liegenden Stadtteilen Waldperlach und Neuperlach. Die früheren Perlacher Ortsteile Michaeliburg und Fasangarten gehören heute weitgehend zu den Stadtbezirken 15 Trudering-Riem bzw. 17 Obergiesing.
Der Stadtbezirk zählt 100.845 Einwohner auf einer Fläche von 1.989,88 Hektar. Der Ausländeranteil beträgt 26,5 Prozent. Hier befinden sich elf Grundschulen, drei Hauptschulen, zwei Förderschulen, vier Realschulen, zwei Gymnasien, eine Orientierungsstufe, zwei Berufsschulen, 43 Kindergärten, neun Kinderkrippen, 21 Kinderhorte, zwei Kindertageszentren, acht Freizeitheime, 72 Parks bzw. Grünflächen (151 Hektar), 44 Spielplätze, vier Bezirkssportanlagen, zwei Stadtteilbibliotheken, ein Hallen- und Freibad. An der Grenze des Stadtbezirks zu Giesing hat die Hochschule für Fernsehen und Film ihren Sitz. Es gibt 75 Haltepunkte der Münchner Verkehrsgesellschaft (unter anderem fünf Haltepunkte der U- und zwei der S-Bahn innerhalb des Stadtbezirks sowie drei U- und zwei S-Bahnhöfe an den Stadtbezirksgrenzen, dazu elf Bus- bzw. Trambahnlinien). Der Bezirksausschuss besteht aus 45 Mitgliedern.
Der Stadtbezirk 12 Schwabing-Freimann in München besteht aus den östlichen Gebieten der ehemaligen Stadt Schwabing, aus der ehemaligen Gemeinde Freimann und ihren Ortsteilen sowie aus Fröttmaning, das bis zur Eingemeindung zur damaligen Gemeinde Garching bei München gehörte. Der Stadtbezirk gehört seit der Neuordnung der Stadtbezirke 1992 zu denen, die sich durch große Unterschiede in Struktur und Stadtteilbild auszeichnet. Der um 1900 bebaute westliche Teil Schwabings bildet den Stadtbezirk 4 Schwabing-West.
Der Stadtbezirk 12 Schwabing-Freimann liegt im Norden links der Isar. Im Süden wird er vom Siegestor begrenzt, das etwa an der ehemaligen Grenze der Städte München und Schwabing steht, im Norden durch die heutige Stadtgrenze Münchens, und im Osten durch die Isar. Im Westen läuft die Grenze von Süden beginnend entlang der Isolden-, Simmern-, Viktoria- und Friedrichstraße; anschließend zwischen Am Hart und Freimann.
Schwabing ist ein Stadtteil im Norden Münchens, der als Boheme-Viertel der Prinzregentenzeit zu literarischer Berühmtheit gelangt ist und auch heute zu den Szenevierteln der bayerischen Landeshauptstadt zählt. Seit der Neugliederung des Stadtgebiets im Jahr 1992 umfasst Schwabing den Stadtbezirk 4 (Schwabing-West) und Teile des Bezirks 12 (Schwabing-Freimann). Für umfassende Stadtviertel-Beschreibungen siehe die beiden Stadtbezirksartikel. In diesem Artikel wird Schwabing aus historisch-literarischer Perspektive beschrieben.
Im Süden wird Schwabing durch die Maxvorstadt begrenzt, im Osten durch den Englischen Garten, im Westen durch Neuhausen und im Norden durch Milbertshofen. Ein erweiterter Schwabing-Begriff ergibt sich dadurch, dass viele Schwabinger Schlüssel-Adressen aus der Zeit der Schwabinger Bohème heute de facto im Stadtteil Maxvorstadt liegen. In die entgegengesetzte Richtung wird der Begriff von Immobilienmaklern erweitert, die Schwabing als Oberbegriff auch für Freimann und Milbertshofen in Anspruch nehmen.
Die Schwanthalerhöhe ist ein Stadtteil von München und bildet den Stadtbezirk 8.
Die Schwanthalerhöhe, das Münchner Westend, liegt am westlichen Innenstadtrand auf der Isarniederterrasse, begrenzt von den Bahnlinien Hauptbahnhof-Pasing und Hauptbahnhof-Ostbahnhof. Der innenstadtnahe und leicht abschüssige östliche Teil des Bezirks (Theresienhöhe) bildet einen Übergang zum Bahnhofsviertel, südlich davon oberhalb der Theresienwiese liegt das frühere Messegelände.
Sendling ist ein Stadtteil von München. Er gliedert sich in Ober-, Mitter- und Untersendling.
Dieser Artikel beschreibt den Stadtbezirk 6 Sendling, der Untersendling und Mittersendling umfasst. Sendling liegt südlich der Ludwigsvorstadt und Isarvorstadt. Der Bezirk 6 grenzt im Westen an die S7-Bahnlinie und umschließt die Isar inklusive Flaucher im Osten.
Sendling liegt süd- bis südwestlich der Münchener Innenstadt. Der Bezirk Sendling grenzt im Norden an den Bezirk 8 Schwanthalerhöhe („Westend“), nordöstlich an den Bezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, im Osten wird Sendling von der Isar begrenzt, jenseits des Flusses liegt der Bezirk 18 Untergiesing-Harlaching. Im Süden schließt sich der Stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln und im Westen der Bezirk 7 Sendling-Westpark an.
Geographisch gliedert sich das Gebiet in einen schmalen Streifen des Sendlinger Oberfelds im Westen oberhalb einer vom früheren Isarverlauf geprägten Hangkante, in dessen nördlichem Bereich der historische Ortskern des ehemaligen Dorfes Untersendling liegt, während das Südende dieses höher gelegenen Streifens den historischen Kern der Siedlung Mittersendling umfasst, sowie einen größeren Bereich unterhalb dieser Hangkante bis zur Isar im Osten, das so genannte Sendlinger Feld oder Unterfeld, das bis zur Regulierung der Isar und dem Bau des Isar-Werkkanals im 19. Jahrhundert häufig Überschwemmungsgebiet war und daher erst spät besiedelt wurde.
Sendling-Westpark bildet den Stadtbezirk 7 von München
Der Stadtbezirk 7 liegt im Südwesten von München und reicht in der Nord-Süd-Ausdehnung vom Stadtbezirk 8 Schwanthalerhöhe bis nach Obersendling (Stadtbezirk 19 Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln). Die Ostgrenze bildet der Bahnkörper, der von der Donnersbergerbrücke nach Süden in Richtung Wolfratshausen verläuft, auf dem unter anderem die S 7 und S 27 sowie die Züge der BOB verkehren. Jenseits der Gleise schließt der Stadtbezirk 6 Sendling, im Westen endet der Bezirk an der Fürstenrieder- und Westendstraße, jenseits derer die Stadtbezirke 20 Hadern und 25 Laim liegen.
Im Bereich des Bezirks 19 liegt mit der so genannten Balde-Höhe, einem Hügel auf dem Gelände von Kloster Warnberg (579 m ü. NN) der höchste Punkt im Stadtgebiet Münchens. Für das Stadtklima wichtige Grünzüge (Isartal, Forstenrieder Park, Sendlinger Wald bzw. Südpark[1], Siemenswäldchen, Waldfriedhof) grenzen an oder durchziehen den Bezirk, der sich aus recht unterschiedlichen Stadtteilen zusammensetzt.
Der in der Isarniederung westlich des Flusses gelegene Stadtteil gehört zu den ältesten Siedlungen im Süden der Stadt und hat durch seine Lage an der renaturierten Isar eine bedeutende Erholungs- und Freizeitfunktion für die gesamte Stadt. In Thalkirchen befindet sich die heutige Floßlände Münchens, auf der anderen Isarseite über eine Brücke gut erreichbar liegt der Tierpark Hellabrunn im Nachbarbezirk 18 Untergiesing-Harlaching, und im Nordosten auf der Thalkirchner Flussseite der zu Sendling gehörende Flaucher, ein ausgedehnter Grünzug entlang der Isar mit Wald und Wiesen, Spielplätzen und dem gleichnamigen Biergarten in einem Forsthaus aus dem Jahre 1800.
Trudering und Riem sind Stadtteile von München, zusammen bilden sie den Stadtbezirk 15 Trudering-Riem
Der Stadtbezirk umfasst den östlichen Bereich Münchens. Im Westen grenzt Trudering an Berg am Laim und Bogenhausen, im Süden an Ramersdorf-Perlach, im Norden an Johanneskirchen, und im Osten an mehrere selbstständige Gemeinden des Landkreises München.
Untergiesing und Harlaching sind Stadtteile von München, zusammen bilden sie den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. Die einst klar gezogenen sozialen Grenzen zwischen Alt-Harlaching mit großbürgerlichen Schichten, Neuharlaching mit unteren und mittleren Sozialschichten sowie Untergiesing als klassischem Arbeiterviertel verlieren zusehends an Kontur. Insgesamt hat der Bezirk eine hohe Zahl qualifizierter Erwerbstätiger aufzuweisen. Die Altersverteilung deutet auf eine drohende Überalterung hin.
Harlaching liegt im Südosten von München auf der Hochterrasse des rechten Isarufers, von dem es nach Westen zu begrenzt wird. Nach Süden endet es an der Stadtgrenze zu Grünwald. Im Südosten verläuft die Stadtgrenze entlang des Waldrandes des zwischen München, Grünwald und Unterhaching und Deisenhofen liegenden, gemeindefreien Perlacher Forstes. Nach Nordosten grenzt Harlaching an den Stadtbezirk 17 Obergiesing, nach Nordwesten an das unterhalb der Hangkante in der früheren Flussaue gelegene Untergiesing, mit dem zusammen es den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching bildet. Der Bezirk 18 umfasst auch die östlichen Isar- und Flaucheranlagen unterhalb der Hangkante an der Grenze zu Thalkirchen, die besonders seit der Renaturierung der Isar in diesem Abschnitt gemeinsam mit dem Tierpark Hellabrunn eine wichtige Freizeit- und Erholungsfunktion für die Stadt erfüllen.